Versicherungsverträge sind ein fester Bestandteil unseres Lebens, fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber mal ehrlich, wer blickt bei den verschiedenen Typen eigentlich noch durch? Lassen Sie uns dieses Dickicht an Versicherungsarten gemeinsam etwas durchforsten. Wir geben Ihnen einen Überblick über die gängigsten Versicherungsvertragstypen, die auf dem deutschen Markt verfügbar sind.
Welche Arten von Autoversicherungen gibt es?
Wenn es um das geliebte Gefährt geht, kennen die deutschen Autobesitzer keinen Spaß. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist obligatorisch, wie der Kaffee am Morgen. Ohne sie fährt man nicht weit, zumindest nicht legal. Sie schützt vor finanziellen Ansprüchen anderer Verkehrsteilnehmer. Wer seinem Auto etwas Gutes tun möchte, investiert in die Teilkaskoversicherung. Sie deckt Schäden ab, die durch Wildunfälle, Glasbruch oder Himmelsstürze (in Form von Hagelkörnern) entstehen können. Die Königsklasse der Autoversicherungen ist die Vollkaskoversicherung. Sie zahlt sogar, wenn man es mal wieder ein bisschen zu eilig hatte und am Baum statt am Baumarkt gelandet ist.
Was sind die typischen Arten von Lebensversicherungen?
Die Kapitallebensversicherung ist wie ein Sparschwein, das auch im Notfall ein bisschen Geld springen lässt. Ideal für die vorsichtige Planung der Zukunft und vor allem, wenn man Wert auf garantierte Auszahlungen legt. Etwas flexibler ist die Risikolebensversicherung. Sie ist weniger kostspielig und, wie der Name schon sagt, ideal zum Abdecken finanzieller Risiken für die Liebsten. Wenn man seine Altersvorsorge individueller gestalten möchte, ist die fondsgebundene Lebensversicherung eine spannende Option. Sie setzt auf den Höhenflug der Aktienmärkte, was manchmal so aufregend ist wie eine Achterbahnfahrt.
Welche Wohngebäudeversicherungen gibt es typischerweise?
Wer ein Eigenheim besitzt, der kann sich entspannt zurücklehnen, sofern er eine Wohngebäudeversicherung hat. Diese schützt vor den finanziellen Folgen bei brandheißen Situationen oder wenn der Sturm mal wieder lustig durch das Immobiliendach fegt. Ein weiteres wichtiges Add-on kann die Elementarschadenversicherung darstellen. Sie springt ein, wenn Mutter Natur entscheidet, dass Ihr Haus eigentlich ein Swimmingpool sein sollte, sprich, bei Überschwemmungen und Co.
Welche unterschiedlichen Krankenversicherungen gibt es?
In Deutschland haben wir das Privileg, nicht nur den Arzt des Vertrauens zu wählen, sondern auch die Art der Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist der Standardweg, um die eigene Gesundheit abzusichern, für die meisten die beste Wahl. Wer Sonderwünsche hat, orientiert sich vielleicht Richtung Private Krankenversicherung (PKV). Die lässt einen beim Arztbesuch fühlen, als wäre man bei einem VIP-Event, bei dem man sich Wartezeiten sparen kann. Aber Vorsicht: Bis zum VIP-Status im Alter sollte man seine Prämien gut kalkulieren.
Was für Haftpflichtversicherungen gibt es?
Die Privathaftpflichtversicherung ist die klassische “Ups, das war ich nicht!”-Versicherung. Sie kümmert sich um Schäden, die man versehentlich anderen zufügt. Denken sie an die umgestoßene Vase beim Nachbarn. Bei beruflichen Missgeschicken schauen wir auf die Betriebshaftpflichtversicherung. Die Unternehmen und Freelancern den Rücken freihält, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft.
Danach wird auch oft gesucht: Kfz-Haftpflicht, Kapitallebensversicherung, Wohngebäudeversicherung, GKV vs. PKV, Betriebshaftpflichtversicherung.
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